Wieso ist eine Entkalkung notwendig?
Ein Vierpersonen-Haushalt verbraucht im Schnitt 250 Liter warmes Wasser pro Tag. Auf ein Jahr hochgerechnet produziert ein Boiler demzufolge rund 90'000 Liter und in drei Jahren gegen 300'000 Liter Warmwasser. Mit dem Wasser gelangen auch Sand und andere kleinste Fremdpartikel in den Boiler, welche mit der Zeit am Boden ein "Boilersumpf" bilden - der ideale Platz für Bakterien und Mikroorganismen. Nach vier bis fünf Jahren ist aus hygienischen Gründen eine Wartung des Boilers fällig. Je nach Härtegrad des Wassers lagern sich im Boiler auch beträchtliche Kalkmengen ab. Weitere Einflussfaktoren für die Menge an Kalkablagerungen sind die Betriebstemperatur, die Art des Heizsystems und die verbrauchte Menge an Warmwasser. Zunehmende Verkalkung erhöht den Energieverbrauch und vermindert die Leistungsfähigkeit des Boilers. Zudem muss die Opferanode, welche für den Schutz der Boilerwandung verantwortlich ist, periodisch ersetzt werden. Wird der Boiler nicht regelmässig gewartet, muss gar mit Beschädigungen und Betriebsausfällen gerechnet werden.